WarmKalt.

Dank des wunderwarmen Wetters die letzten Tage ist es sogar in meiner kleinen Zimmerhöhle so richtig warm geworden. Da muss mensch einfach das Zelt aus dem Keller holen und es sich draußen gemütlich machen. Nachdem ein Gewitter in der Nacht anrollen sollte ließ ich das Experiment mit der Plane und kuschelte mich abends zufrieden in meinen Schlafsack. Während ich dem fantastischen Abendkonzert der Vögel lauschte merkte ich: Irgendwas stimmt nicht… Mir war warm! Kein Zittern, kalte Füße, oder der Gedanke an drei weitere Schlafsäcke. Genial! Anscheinend reichen mir 25 Grad Außentemperatur aus, um endlich ohne Frieren ruhig schlafen zu können.
Da frage ich mich, wie das die Menschen früher geschafft haben.

Sind wir wirklich so „domestiziert“, dass wir keine kühlen Temperaturen mehr aushalten und sofort krank werden?

Oder ist das hauptsächlich Kopfsache?

 

Die Kälte ist für uns so unbekannt, dass sie, wenn sie mal da ist (wie auch der Hunger) gleich bekämpft und beseitigt werden muss? Alles muss so schnell wie möglich wieder im grünen Bereich sein.
Ich freue mich gerade tatsächlich auch wieder frischeres Wetter, um mich wieder etwas außerhalb meiner

 

Komfortzone bewegen zu können und ein bisschen „unwohl-sein“ austesten zu können.

Und diese Worte werde ich wohl bei den nächsten kalten Füßen wieder arg bereuen 😉
Habt ihr Tipps oder Idee, wie mensch diesen inneren Widerstand im Kopf gegen die Kälte angehen kann? 🙂

 

 

 

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